Das Ende des Sommers

In deiner erfüllten Wehmut kommt dir manchmal ein Gedanke. Dann sitzt du still schweigend da und hältst den Atem an, der in deinen Lungen spannt und stirbt. Mit der Luft weicht auch der Sommer aus dir, fürchtest du.

Scherben

Tage und Nächte lang hast du dich frei gefühlt.
Du hast gelacht, du hast geträumt. Du hast geglaubt, jeder nächste Schritt könnte dich zu einem Wunder führen. So kostbar und zerbrechlich, dass du in der fahrigen Unachtsamkeit deiner Begeisterung nur Scherben unter deinen Füßen fandest.
Und dein Herz wurde schwer, die nackten Solen ein Kunstwerk aus Purpur.