Und dann..

Ich möchte nicht sprechen, denn die Worte haben, wenn sie meine Lippen öffnen, viel zu schroffe Wände.
Und die Nacht ist kalt.
Und mein Mund ist trocken.
Manchmal glaube ich, wir können unsere Stimmen hören.
Dann halten wir inne und der Norden liegt schwer auf unseren Ohren.
Und ich kann Töne hören, die aus der Ferne kommen.
Und in der Nähe kann ich deine Rauchwolken schweben sehen.
Und ich möchte nicht sprechen.
Und ich möchte nicht gehen.
Dann, plötzlich, bist du.
Und dann sprechen wir.
Und dann gehen wir.
Und lauschen dem Lied der Sehnsucht.

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Winter

Winter

Kurze Tage flüchten stets,
vor langen Schatten dunkler Nächte.
Doch manch ein Sonnenstrahl die müden Pflanzen in Versuchung brächte.
Spricht leis‘ von jenen Frühlingstagen,
wenn sie wieder Blüten tragen.
Und ist doch flüchtig wie die Zeit,
ein Trotzen der Vergänglichkeit.